von Hunden und unglücklichen Menschen

Können Hunde spüren, wenn es einem, ihm fremden, Menschen schlecht geht?

Wollen sie dann durch lautes Gebell (was für diesen Hund untypisch ist) den Menschen wachrütteln und ihm zu verstehen geben, dass das Leben viel zu schön ist um auch nur eine Sekunda davon zu vergeuden?? Wollen sie einem klar machen, dass auch jedes noch so große Problem, plötzlich winzig klein wird, wenn man es angeht??

So, kam es mir heute nämlich vor! 

30.7.08 15:17, kommentieren

Werbung


rot

Toll, kaum rede ich mich mit einem Typen, den ich nicht so wahnsinnig gut kenne, schon werde ich rot!!! Und wir haben auch nur über den Führerschein geredet!!! Hallo!???

9.6.08 17:44, kommentieren

Schon komisch, dass Leben....

Warum freundet man sich erst so richtig gut mit Menschen an, wenn man weiß, dass man in drei Monaten getrennte Wege gehen wird? 

4.6.08 12:17, kommentieren

AWZ - Maximilian in Schwierigkeiten

Wow, Maximilian steckt ganz schön in der Scheiße oder im Blut, wie man es nimmt.

Man, wenn Oliver merkt, dass da Blut fehlt, und die Bluttropfen auf dem Boden entdeckt werden, wird es schon unangenehm... Aber wenn der Studienfreund von Oliver auch noch eine tödliche, über Körperflüssigkeiten austauschbare, Krankheit hat wird es echt unangenehm für Maximilian. Wie soll er nur erklären, wie er sich infiziert hat.

Na, vielleicht hat es auch was Gutes. Wer weiß, es könnte ja sein, dass er stirbt. Aber wer sollte ihm auch nur eine Träne nach weinen?

Außer seine intrigante Mutter, die nun wieder alleine die Drecksarbeit machen muss. Ach ja, da wäre ja noch Jenny, die wird ihren HALBbruder bestimmt auch schrecklich vermissen und hoffentlich ein schlechtes Gewissen haben wird, weil Maximilian nur in die Scheiße bzw. das Blut gegriffen hat um sie und natürlich ihren Geldgeber und Ernährer zu retten.

Ich persönlich wäre sehr froh über das Ableben des Menschen, der versucht Juli und Oliver auseinander zu bringen um den Arsch von seiner Mutter zu retten. Aber sind es nicht immer die Bösen, die scheinbar unsterblich sind?!

 

 

1 Kommentar 4.6.08 11:41, kommentieren

kleines Gedicht

Der Basketball

Er dreht sich im Strudel,

kommt nie heraus.

Die Nebelschwaden über dem Fluss lachen ihn aus

Und drehen ihm ein Strick drauß

Er wird sie niemals getrauen

Aus zu brechen aus dem ganz Kraus

Wird niemals was anderes erleben,

Als das eintönige Drehen

Er kann sich nicht befreien

Aus den Zwängen

Seines Leben

Er bleibt für immer dort hängen

Und wird so enden

Als Basketball im Strudel

Wird niemals schmecken die Nudel

Im schönen Rom

Oder sitzen auf einem Thron.

An seinem Lebensabend wird er denken

Musste ich wirklich so enden?

So ohne Erfolg

Ohne auszubrechen

Aus diesen Regeln

Nie was eigenes tuen

Immer das vorgeschriebene wiederholen

Einsam und alleine

Vielleicht eines Tages

wird er es wagen

dem vorgeschriebenen entfliehen

und sich seinen Traum erfüllen....

9.3.08 18:39, kommentieren

Endlich Ferien!
AAAArrrggggggggg....Echt typisch! Kleine Schwestern! Hätte ich mir doch denken können, dass sie das Shampoo UND die Spülung zu ihrer ollen Tussifreizeit mitnimmt. Wie soll ich mir den da die Haare waschen. Ich will nicht mehr das Schokoduschbad nehmen. Ich wüsste gerne was in dem Kopf vorgeht. Sie hätte sich ja wohl gestern eins kaufen können. Aber bevor ich die voll Kriese bekommen konnte, rief zum Glück Sanny an. "Und wie siehts aus am Samstag? Ich hoffe deine Eltern haben es sich nicht wieder andersd überlegt!", fragte sie vorsichtig. Toll, ich glaub das wird niemand vergessen wie meine Eltern ihren Wochenendtripp abgesagt haben, weil sie der Meinung waren dass ich doch noch zu klein bin allein zu hause zu sein. "Nein, Sanny. Dieses Mal kann sie nichts davon abbringen weg zu fahren." In Gedanken fügte ich noch ein "hoffentlich" hinzu. " Cool, dann kann ich Pit endgültig bescheid sagen, dass er kommen kann!" Ich konnte die Freude aus ihrer Stimme heraus hören. Das war vielleicht ein Hick Hack bis sie endlich geschnallt hat, dass Pit bis über beide Ohren in sie verknallt ist. "Natürlich, aber du weißt ja das offizel nur du kommst, O.K.?" "Ist doch selbst verständlich! Ich komm dann naher vorbei." "Ja, wir haben noch so viel zu besprechen. Um vier bei mir." "Ja, bis dann. Tschau!" "Tschüss!" Was für ein Glück, dass Pit der beste Kumpel von Malte ist, diesem netten Kerl, der vor einigen Monaten in unsere Stadt gezogen ist. Ich war total in Gedanken, an Malte versunken, als
plötzlich, das Telefon klingelte. Es war Pit, Sannys Schwarm und mein bester Kumpel. Er fragte, ob er Malte auch mitbringen dürfe, Sanny hätte das ein bisschen anklingen lassen. Natürlich stimmte ich ihm zu, hoffentlich nicht zu begeistert. Bis jetzt geht es ihn ja noch nichts an, dass ich in seinen besten Freund verliebt bin.
Nach dem Telefonat mit Pit, verschwendete ich keinen einzigen Gedankten mehr an das Shampoo, welches sich 1000 Kilometer von hier enfehrnt befand. Ich konnte nur noch daran denken, wie schön der Samstag Abend werden würde und zwar mit Malte. Erst als Sanny um vier zu mir kam, würde mir bewusst, dass ich das Schokoduschbad zum Haare waschen benutzt hatte. Aber auch erst nachdem Sanny intensiv an meinen Haaren roch. Und voller Vergnügen festgestellte, dass ich mir meine Haare doch mit dem Duschbad gewaschen hatte. Ganz im Gegensatz zu meinen Beteuerungen, es nie wieder zu tun.
Naja was solls! Malte würde am Samstag zu mir kommen! Ein Duschbad kann meine Vorfreude auch nicht zu nichte machen. Sanny und ich hatten eh viel wichtigere Dinge zu besprechen. Als endlich alles besprochen war, wurde es schon langsam dunkel und wir ziemlich müde. Wenn wir an dem Quatsch von unserer Lehrerin mitmachen würden, alles was wir an einem Tag gelernt haben aufzuschreiben, würden wir aufschreiben, dass Partys planen müde macht. Wir schoben uns noch eine Pizza in den Ofen und richteten unser Nachtlager auf der Terrasse ein. Wir haben so ein irre Tradition, dass wir jedes mal, wenn wir bei dem anderen in den Pfingstferien übernachten, dies im Freien tuen. Egal bei welchem Wetter. Das bedeutete das unsere Betten so gut wie nicht benutzt wurden in den Pfingstferien. Was unsere Eltern zum Anlass nahmen bei jedem ihrer kleinen Treffen sich darüber vor Lachen aus zu schütten. Uns sollte es nur recht sein, wir hatten dann wenigstens für kurze Zeit unsere Ruhe, weil wir jedesmal da waren, wo unsere Eltern sich nicht trafen.
Als wir uns es mit der Pizza in den Schlafsäcken gemütlich machten, hörten wir einen uns sehr vertrauten Pfiff auf der Straße. Dieser unvergleichliche und unverkennbare Pfiff gehört zu Pit. Meinem besten Kumpel. Mit ihm und Malte unternehmen wir sehr viel. Und ich finde Malte von Mal zu Mal netter, und hoffe natürlich das ihm das ganz genau so mit mir geht. Er scheint mich jedenfalls nicht abstoßend zu finden. wir können nämlich sehr lange, tiefgründige Gespräche führen. Die Tatsache, dass wie vier in einer Klasse sind, schweißt uns nur noch mehr zusammen.
Nun zurück. Pit und Malte schlichen sich, nach unserem genau so bekannten Zustimmungspfiff, zu uns in den Garten. Zum Glück mussten wir heute kein Pizza an meine kleine Schwester abgeben, dass sie Mama und Papa nichts verrät. Malte und Pit kamen nämlich gerade aus dem Training und hatten einen mords Hunger, so dass für Sanny und mich nicht viel übrig blieb. Hauptsächlich redeten wir über die bevorstehende Party. Die Jungs wollen noch ein paar aus ihrer Rugbymannschaft mitbringen. Da fiel Sanny und mir ein, dass wir vor lauter Essen- und Musikplanerei vergessen hatten uns noch Gedanken über die Gäste zu machen. Man muss nämlich wissen, das Sanny und ich uns manchmal ganz und gar nicht einig sein können. Und das war mal wieder so ein Fall, bei dem wir uns in die Wolle bekamen. Aber das ist eigentlich nicht schlimm, da wir uns immer wieder sehr schnell versöhnen. Und der Kommentar von den Jungs, dass wir manchmal Zicken seine, lässt uns kalt, weil wir wissen, dass die zwei sich auch schon öfter mal "angezickt" haben.
Da die Jungs nicht zum ersten mal nachts bei uns sind. Haben wir wie immer das Handy auf ein Uhr nachts gestellt. Weil wir wissen, dass die kleinen Weintreffen unserer Eltern, immer exakt bis um ein Uhr gehen. Sehr praktisch! Heute waren wir alle so müde, dass wir anstatt eines Laber-Marathon mal einen Schnarch-Marathon eingelegt haben.

9.3.08 18:38, kommentieren

Unfall

Als wir mit Entsetzen feststellten, dass es die falsche Abzweigung war, landeten wir schon im Scheinwerferlicht eines Zuges. Zum Glück gelang es uns in allerletzter Sekunde die Gurte zu lösen, die Türen zu öffnen und aus dem Auto zu springen. Er auf der rechten Seite der Gleise und ich auf der linken. Weiches Heu dämpfte mein Aufschlag, wie es ihm ergangen ist, wusste ich zu diesem Zeitpunkt nicht. Als der Zug an uns vorbei gefahren war und den Opel mit sich zog, war es eine Zeit lang toten still, auch die Tiere des nahe gelegenen Waldes hielten den Atem an, so schien mir zumindest. Erst als die brunftigen Hirsche wieder zu röhren anfingen meldete sich Charles zu Wort. Zwar nur mit einem kläglichen: „Ah!“ Aber ich war zufrieden. Aufstehen und nach ihm sehen konnte ich allerdings nicht. Warum erfuhr ich erst später. Als Charles sich so weit erholt hatte, was mir wie Stunden vorkam, war er in der Lage nach mir zu sehen. Als er sah wie verrenkt ich dalag unterdrückte er einen Aufschrei um mich nicht zu erschrecken. Ich konnte mich schließlich nicht sehen und wusste somit nicht was für ein schreckliches Bild mein verdrehter Körper darbot. Gemerkt habe ich davon noch nichts. Eigentlich war ich doch in weichem Heu gelandet oder etwa nicht? Oder hatten die Pillen aus der Disko dazu geführt, dass es sich wie weiches Heu anfühlte? Mir wurde später gesagt ich sei in einen Steinhaufen gefallen.
Während ich über die letzten Minuten nachdachte, die sich so lang hinzogen wie Stunden, kramte Charles schon sein Handy heraus. „Komisch, warum hat der Zug nicht angehalten?“ War mein letzter Gedanke als Charles sein Gespräch beendet hatte und sich zu mir vor beugte. Er streichelte über meinen Arm, wohl um mich zu beruhigen, aber gerade diese Geste veranlasste mich dazu panisch zu werden, weil ich seine Berührung nicht spüren konnte. Mit angsterfüllten Augen sah ich Charles an. War es möglich? Sollte es wirklich mich treffen? Wir blickten uns in die Augen, mussten keine Wort wechseln um uns unsere Gefühle mitzuteilen. Nach einem kurzen Augenblick, in dem seine Augen seine Sorgen wieder spiegelten, strahlte er mich aufmunternd an. Sein Lächeln erinnerte mich an unsere erste Begegnung. Die Erinnerung lief wie ein Film, aus grauer Vorzeit, in meinem Kopf ab. Ich, wie ich versuche die schweren Pakete zur Post zu jonglieren. Als sie mir fast hinunter fallen, erscheint er auf der Bildfläche. Mit einem charmanten Lächeln bietet er mir seine Hilfe an. Erleichtert nehme ich an. Meine Erinnerungen werden durch die Sirene des Krankenwagens, der hörbar näher kommt, unterbrochen. Das schreckliche Gefühl und die Angst, die mit dem lauten Gebrüll der Sirene verbunden ist, versuche ich zu unterdrücken und mich zu dem Tag zurück zu träumen. Schon nach dem ersten Gedanken an damals drängt sich die Sirene wieder in mein Bewusstsein. Charles hält noch immer meine Hand, was ich nicht spüren kann, und das Martinshorn wird unaufhörlich lauter.

1 Kommentar 9.3.08 18:37, kommentieren

Werbung